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Diese Seite soll ein kleiner Ratgeber sein für alle, die für ihr(e) Kaninchen ein schönes Zuhause im Freien schaffen wollen,
indem sie entweder einen Stall kaufen oder selbst einen bauen.

Unsere beiden Kaninchen Yuki und Panda waren fast 10 Jahre bei uns - und davon große Teile auch in Außenhaltung.


Ein Plädoyer für die Außenhaltung


Ein Kaninchen braucht viel Auslauf/ Freilauf, knabbert gern an Hölzern und Zweigen und übersteht auch den Winter bei
ganzjähriger Außenhaltung gut, wenn es sich langsam an die Temperaturen anpassen kann.

Wichtig: Kaninchen sind Rudeltiere! Besonders gut verstehen sich Weibchen und kastriertes Männchen (wenn kein
Nachwuchs erwünscht ist - und das geht schnell!). Die Kaninchen können sich gegenseitig wärmen und suchen die Nähe
des Artgenossen.
Sofern es der Platz erlaubt, entspricht die Haltung einer Gruppe am ehesten den natürlichen Bedingungen.

Das Fell wird zum Winter hin dichter und gewährleistet, dass das Tier die kalten Monate übersteht. Deshalb ist es wichtig, dass Kaninchen möglichst das ganze Jahr die Temperaturwandlungen vollziehen.

Der Sommer - bis September - ist der späteste Zeitpunkt, die Tiere nach draußen zu setzen. Setzen Sie die Kaninchen nicht bei Frost im Frühjahr nach draußen, wenn sich das Fell noch nicht entwickelt hat.

Unser Yuki

Wenn eine Umsiedlung im Winter von drinnen nach draußen erfolgen soll, muss dies über einige Tage etappenweise
erfolgen. Zunächst in einem Raum weniger heizen, dann gar nicht mehr, dann einige Tage die Fenster öffnen,
z.B. im Keller. Der Fellwechsel wird so angeregt. Umgekehrt erfolgt eine Umsiedlung nach drinnen auf diesem Wege.
Die Kaninchen zunächst von draußen z.B. in den Keller umsetzen, dann langsam an die wärmeren Innentemperaturen
gewöhnen.


Unsere Kaninchen Panda und Yuki
Kranke Tiere, Jungtiere oder sehr alte Tiere sollten drinnen
bleiben!

Wird ein Stall draußen aufgestellt, ob Balkon oder Garten,
sollte es einen überdachten Bereich geben, in den sich die
Tiere bei Regen und kalten Temperaturen zurückziehen können.
Kaninchen haben ihren eigenen Kopf. Oft macht man es ihnen
warm und kuschelig im Stall und sieht sie dann draußen im
Schnee liegen.
Nichtsdestotrotz ist der Rückzugsbereich wichtig, denn dabei
handelt es sich um keinen Dauerzustand.

Im Winter muss die Schutzhütte nicht isoliert werden, da sich oft Feuchtigkeit staut und die Tiere mit der Kälte
besser als mit zu großer Wärme umgehen können.

Die Kaninchen dürfen nicht auf feuchtem Untergrund liegen. Eine hohe Schicht Einstreu, auf der Stroh geschichtet
wird, sollte den Boden (möglichst doppelt) der Hütte bedecken. Generell sollte der Stall möglichst vor Feuchtig-
keit geschützt stehen - übrigens das Gehege im Sommer auch Schatten bieten!

Zu jeder Hütte gehört ein Auslauf, in dem die Tiere toben und sich warmlaufen können. Schön ist es, wenn Kaninchen
Gras im Außenbereich zur Verfügung steht. Aber Vorsicht! Wo Gras wächst, ist meist auch Erde zu finden. Kaninchen
sind begeisterte Buddler und schon manch ein Besitzer hat sich über einen leeren Stall am Morgen gewundert, da
sich die Tiere unter der Absperrung durchgearbeitet haben. Deshalb ist es sinnvoll, ein Fundament, bzw Platten
seitlich in den Boden einzulassen.

Da unsere Kaninchen zeitweilig auf dem Hof auf Asphalt leben mußten, habe ich ihnen Buddelkisten gebaut, die eifrig
genutzt wurden. Es liegt einfach in der Natur der Tiere, sich Gänge und Löcher zu graben.

Auch in der Stadt steht schon mal ein Marder vor dem Stall. Deshalb sollten sie auch darauf achten, den Auslauf mit
entsprechendem Zaunmaterial und Überdachung zu sichern.

Unserer Meinung nach ist die Kaninchenhaltung im Freien die einzige Art, Kaninchen zu halten.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern auf der Seite!

Ein Plädoyer für die Außenhaltung
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